Telemedizin im Fokus: WZAT beim BMC-Kongress 2026 – Ein Erfahrungsbericht 

Wie entwickelt sich die digitale Gesundheitsversorgung in Deutschland weiter? Welche Innovationen prägen die Telemedizin von morgen? Und wie kann es gelingen, mit Telemedizin in Zukunft Rettungsdienste, Notaufnahmen und Pflegeeinrichtungen effektiver zu entlasten? Antworten auf diese Fragen bot der BMC-Kongress 2026 in Berlin – eine der zentralen Veranstaltungen rund um Managed Care, innovative Versorgungskonzepte und Digitalisierung im Gesundheitswesen.  Für WZAT war Igor Sattler, Anforderungs- und Projektmanager […]

Real World Data für die Medizintechnik: Wie Patientencoachings zur Datenquelle werden

Mit der Markteinführung endet für viele Hersteller von Medizinprodukten eine lange Reise von der Produktforschung und -entwicklung über Tests und Zertifizierungen bis hin zur erfolgreichen Markteinführung. Dennoch markiert die Markteinführung eines Medizinproduktes keinen Endpunkt, sondern vielmehr ist sie der eigentliche Startschuss. Denn der Moment, in dem ein medizinisches Gerät in den Alltag seiner Anwender:innen tritt, ist der […]

Abrechnung von Telemonitoring bei Herzinsuffizienz: Kurzer Leitfaden für Ärzte.

WZAT Stethoskop auf Tastatur - Telemedizin

Telemonitoring bei Herzinsuffizienz hat sich als effektive Methode erwiesen, um die Versorgung von Patienten zu verbessern, Krankenhausaufenthalte zu reduzieren und die Lebensqualität zu steigern. Am 01.01.2022 wurde die Abrechnungskennziffer „Telemonitoring bei Herzinsuffizienz“ eingeführt und zum Bestandteil der Regelversorgung. Doch wie erfolgt die korrekte Abrechnung von Telemedizin bei Herzinsuffizienz, und welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein? In diesem Artikel geben wir einen Überblick über die relevanten Abrechnungsvorgaben und zeigen, wie die Telemonitoring-Plattform medPower® dabei unterstützt.

Telemedizin bei Herzinsuffizienz: Innovative Lösungen für bessere Versorgung 

Herzinsuffizienz ist eine der häufigsten chronischen Erkrankungen weltweit und betrifft circa 20% der Bevölkerung also circa 3,5 Millionen Menschen. Im Durchschnitt sind die Betroffenen 76 Jahre alt. 50% der Erkrankten versterben innerhalb der nächsten 4 Jahre nach der Diagnosestellung. Eine Hospitalisierung erfolgt bei 40% der Erkrankten innerhalb eines Jahres.1 Die Behandlung erfordert eine enge Überwachung, regelmäßige Anpassung der Therapie und ein kontinuierliches Management. Diese Herausforderungen stellen Ärzte und Klinikleiter vor erhebliche organisatorische und finanzielle Aufgaben.