Info für Kostenträger

Die kontinuierliche Überwachung von Vitalparametern im häuslichen Umfeld eröffnet bei vielen Krankheitsbildern Möglichkeiten für ein umfassendes und effektives Gesundheitsmanagement. Typische Einsatzgebiete sind die Erkrankungen Herzinsuffizienz, Bluthochdruck, Diabetes und Blutgerinnung.
Telemonitoring  führt zu nachweisbaren Erfolgen – die Lebensqualität wird erhöht und Risiken werden reduziert. Wenngleich einige Studien den Erfolg der Telemedizin bezweifeln, belegen weitere Studien den Erfolg und die Akzeptanz telemedizinischer Leistungen auf Seiten der Patienten und Leistungserbringer.

Die Behandlung beim niedergelassenen Arzt  wird durch unser telemedizinisches Versorgungsangebot ergänzt – nicht ersetzt. Messdaten, die der Patient an unser telemedizinisches Zentrum übermittelt, werden den behandelnden Ärzten zur Verfügung gestellt und können dadurch zur Therapieoptimierung genutzt werden. Die medizinischen Letztentscheidungen bleiben dem behandelnden Arzt überlassen.
Wir wissen: nur eine gelungene Kooperation zwischen dem behandelnden Arzt, dem Patienten und dem telemedizinischen Monitoring kann den Behandlungserfolg nachhaltig verbessern.

Ziel unserer Programme ist es, die Patienten zu einem selbständigen und eigenverantwortlichen Umgang mit der Erkrankung zu befähigen. Dazu muss der Patient umfassend informiert und mit dem notwendigen Wissen ausgestattet werden.

Die Lebensqualität und der Krankheitszustand sowie die Compliance des Patienten werden dadurch effektiv verbessert. Die optimierte Versorgungsqualität führt letztlich zu einer Vermeidung von Notfällen und Komplikationen, die Zahl der Krankenhausaufenthalte, Notarzteinsätze und Arztbesuche werden deutlich reduziert, die Kosten für die Betreuung verringern sich erheblich.

Klinische Studien und ergänzende regelmäßige Patientbefragungen tragen dazu bei, die Versorgung bedarfsgerecht zu optimieren und machen auch unsere Erfolge messbar.